Workshops 2017

07. – 10. September 2017


zurück

Direkt zu den jeweiligen Workshop-Themen:




 

Handwerk

Funke, Zunder, Lagerfeuer

Funke, Zunder, Lagerfeuer (© Michael Goretzki)Feuer machen. Seit Jahrtausenden für die Menschen eine Fertigkeit von fundamentaler Bedeutung, auch heute noch von ungeheurer Faszination. Dennoch in der heutigen Zeit von moderner Technik weit in den Hintergrund gerückt sind diese Fertigkeiten mehr oder weniger verloren gegangen.

Mit diesem Workshop (90 Min.) unternehmen die Teilnehmer eine kleine Zeitreise. Die vielleicht wichtigste archaische Fähigkeit in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte wird wieder zum Leben erweckt. Wie wurde im Mittelalter Feuer entzündet, ohne Feuerzeug, ohne Streichholz? Wie wurden Herd und Lagerfeuer in Gang gebracht? Die Teilnehmer werden sich praktisch im Umgang mit Schlageisen und Feuerstein erproben, spannende und erstaunliche Erfahrungen zu Funke, Zunder und Lagerfeuer mit nach Hause nehmen.

Höhepunkt immer der Moment, in welchem nach Anpusten der selbst erzeugten Glut die ersten Flämmlein aus dem Zundernest züngeln und man rufen kann: „Ich habe Feuer gemacht!“. Das wohlverdiente Zertifikat zum Meister über Funke und Zunder wird dann jedem Teilnehmer gerne überreicht.

So ein Feuer will auch genutzt sein. Gemeinsam wird ein Teig für Fladenbrot nach altem Rezept bereitet und stilecht und rustikal in schmiedeeisernen Pfannen am Lagerfeuer gebacken. Zum Ausklang werden die Früchte unserer Arbeit in geselliger Runde verzehrt.

Leitung: Michael Goretzki

Hildegard-Heilkunde mit kleiner Verkostung

Andrea Lange-Eibl (© Klaus Eibl)In unserem Workshop über Hildegard von Bingen (1098 - 1179), die 10 Visionswerke geschrieben hatte, davon 2 heilkundliche, lernen wir von ihr "hoch gelobte Speis, Trank, Kreuthlein und Edelstein gegen mancherlei Ungemach" kennen. Damit auch unsere Sinne angesprochen werden, gibt es eine kleine Verkostung derselben!

Für die Verkostung wird ein Kostenbeitrag von 2,00 Euro erhoben!

 

Leitung: Andrea Lange-Eibl
(Hildegard von Bingen-Botschafterin und zertifizierte Hildegard-Gesundheitsberaterin)

Salben und Balsame nach alten Rezepten

Salben-Workshop (© Wollblume)Dieser Workshop gibt eine Einführung in die Welt der Kräuter und ihrer heilsamen Anwendung in Form von Salben und Balsamen. Am Anfang erkläre ich Euch die Wirkweisen der einzelnen Bestandteile und danach werden wir gemeinsam verschiedene Salben und Balsame herstellen. Eure selbst hergestellte Kräutersalbe könnt Ihr dann mit nach Hause nehmen. Eine kleine Rezeptsammlung mit den Wirkungen bekommt Ihr auch mit dazu.

Leitung: Wollblume

 Seitenanfang

 

„Literatur/Schreiben"

Grundlagen des Schreibens

Susanne Pavlovic (© Fotostudio Kohler, Bamberg)Zum Schreiben braucht man Kaffee, eine empfindsame Künstlerseele und einen genialen Geistesblitz? Quatsch. Na gut, bis auf den Kaffee.
Zum Schreiben braucht man die Lust, sich mitzuteilen, und ein paar Techniken und Grundlagen. Das ist alles - und das ist schon eine ganze Menge.
In diesem Workshop zeige ich dir, dass unterhaltsames Schreiben kein Hexenwerk ist, sondern etwas, das man lernen kann. Ich gebe eine Einführung in die Grundtechniken des Schreibens und entwickle beispielhaft aus einer Grundidee heraus eine (kurze) Geschichte. Die Inhalte sind so konkret und anschaulich aufbereitet, dass jede/r Teilnehmer/in nach dem Workshop sofort losschreiben kann.
Die Inhalte im Einzelnen:
- Kreativtechniken: Von der Idee zur Handlung
- Spannung erzeugen
- Den Einstieg finden: Der erste Satz muss sitzen.
Deine Fragen rund um Buchmarkt, Schreiben und Veröffentlichen beantworte ich gerne.
Vordenker behaupten übrigens, es ginge auch ohne Kaffee - das halte ich aber für eine wirklich kühne Behauptung ...

Leitung: Susanne Pavlovic

Romanfiguren entwickeln - Das magische Dreieck

Robert Corvus (© Gustav Kuhweide, Köln)Drei sollt ihr sein:
Der Traumprinz, die weiße Hexe und die Nebenbuhlerin.
Die beiden Kameraden und der brutale Offizier.
Der Entführer, das Opfer und der Befreier.

Aber wieso ist die Drei die magische Zahl für die Hauptprotagonisten eines Romans? Darf der Schurke auch mutig, ehrlich und intelligent sein? Welche Eigenschaften braucht eine Heldin, damit sich ein Leser mit ihr identifiziert? Was charakterisiert die Figuren? Wieso misst die Leserin Haupt- und Nebenfiguren mit unterschiedlichem Maß? Skywalker oder Kleinschmidt – wie sollen unsere literarischen Kinder heißen?

Robert Corvus zählt zu den erfolgreichsten Fantastikautoren Deutschlands. Er hat elf eigenständige Romane veröffentlicht, dazu sieben Romane bei Das schwarze Auge und vier bei BattleTech. Er schreibt für Perry Rhodan, die größte Science-Fiction-Serie der Welt, und gemeinsam mit Bernhard Hennen adaptiert er Die Phileasson-Saga als Romanserie.

In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Figuren für unterschiedliche Romanprojekte, nehmen sie auseinander, variieren sie und bauen sie wieder zusammen. Jeder, der Schreibzeug und gute Laune mitbringt, kann sich anmelden.

Leitung: Robert Corvus

Weltenbau für Fantasyromane

Robert Corvus (© Gustav Kuhweide, Köln)Wie schaffe ich es, dass sich meine Fantasywelt glaubwürdig anfühlt? Bestsellerautor Robert Corvus plaudert aus dem Nähkästchen und verrät seine Tricks und größten Pannen. Geographie, Namen, Kulturen, Geschichte, Kalender und Maßeinheiten … All dies können Stolpersteine sein oder die Chance die erdachte Welt wirklich eigen werden zu lassen. Wer sich zum Weltenschöpfer berufen fühlt, sollte diese 90 Minuten nicht verpassen

Leitung: Robert Corvus

 Seitenanfang

 

Darbietung

Diabolo

Diabolo (© Hanna Nestserava, Street Theatre The diabolo (commonly misspelled diablo) is a juggling or circus prop consisting of an axle and two cups (hourglass/egg timer shaped) or discs derived from the Chinese yo-yo. This object is spun using a string attached to two hand sticks ("batons" or "wands"). A large variety, possibly, "hundreds" of tricks are possible with the diabolo, including tosses, and various types of interaction with the sticks, string, and various parts of the user's body. Multiple diabolos can be spun on a single string.

Like the Western yo-yo, it maintains its spinning motion through a rotating effect based on conservation of angular momentum.
The most basic act of diabolo manipulation is to spin it on the string. "The string is placed between the circles, but in order for the diabolo to balance, it must maintain a spinning motion, much like a yo-yo. However, considerably more skill is needed to twirl a diabolo...than the Yo-yo it resembles, and, the enthusiasts in the game assert that it takes much higher training of eye and muscle than lawn tennis.

Der Diabolo ist ein Jonglier- oder Zirkusrequisit, bestehend aus einer Achse und zwei Tassen (Sanduhr / Ei-Timer geformt) oder Scheiben aus dem chinesischen Jo-Jo. Dieses Objekt wird mit einem Schnur, der an zwei Handstöcken ("Schlagstöcken" oder "Stäben") befestigt ist, gesponnen. Eine große Vielfalt, möglicherweise, "Hunderte" von Tricks sind möglich mit dem Diabolo, einschließlich Würfeln, und verschiedene Arten von Interaktion mit den Stöcken, Schnur und verschiedenen Teilen des Benutzers des Körpers. Mehrere Diabolos können auf einer einzigen Seite gesponnen werden.

Wie das Western yo-yo, behält es seine Spinnbewegung durch einen rotierenden Effekt auf der Grundlage der Erhaltung des Drehimpulses. Der grundlegendste Akt der Diabolo Manipulation ist, um es auf die Seite zu drehen. "Die Seil wird zwischen den Kreisen gelegt, aber um das Diabolo auszugleichen, muss es eine Spinnbewegung behalten, ähnlich wie ein Jo-Jo. Allerdings ist wesentlich mehr Geschick nötig, um ein Diabolo zu drehen ... als das Yo- Yo es ähnelt, und, die Enthusiasten im Spiel behaupten, dass es viel höhere Ausbildung von Auge und Muskel braucht, als Rasen Tennis.

Der Workshop wird in englischer Sprache abgehalten!

Leitung: Mikita (Street Theatre "Vir")

Fechten wie die Piraten

Fechten (© 2016, Christian Müller)Historisches Fechten mit dem Dussack. Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Wir trainieren mit Holzwaffen (werden von uns gestellt).

Der Dussack ist eine Waffe des 16. und 17. Jahrhunderts. Er ist eine Weiterentwicklung des langen Messers mit gebogener Klinge und komplexem Griff. Später wird aus dem Dussack der Säbel werden. Insbesondere die Entersäbel welche bei der Marine bis ins 19. Jhd. benutzt wurden, weisen eine große Ähnlichkeit mit dem Dussack auf. In diesem Workshop werden wir grundlegende Kampftechniken zum Fechten mit dem Dussack vermitteln.

Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Leitung: Christian (Fechtschule "Solve et Coagula")

Historische Tänze vom Mittelalter bis zum Frühbarock


Historische Tänze (© 2016 Christian Müller)Workshop 1 (HT1): Mittelalter und Renaissance

Erlernen von Grundschritten und einfachen historischen Tänzen (Mittelalter und Larp, Tänze der französischen Renaissance aus der “Orchesographie von Arbeau” und des englischen Frühbarock aus dem “English Dancing Master”). Tanzen von historischen Tänzen vom Mittelalter bis zum Frühbarock.

 

Workshop 2 (HT2): Markt- und Larptänze

Historische Tänze (© 2016 Christian Müller)Erlernen von Grundschritten und einfachen historischen Tänzen. Tanzen von weiteren historischen Tänzen vom Mittelalter bis zum Frühbarock. (Mittelalter und Larp, Tänze der französischen Renaissance aus der “Orchesographie von Arbeau” und des englischen Frühbarock aus dem “English Dancing Master”).

 

 

Workshop 3 (HT3): Frühbarock (Playfordtänze)

Historische Tänze (© 2016 Christian Müller)Weitere Tänze zum Frühbarock und des englischen Frühbarock aus dem “English Dancing Master”.

Tanzen von historischen Tänzen vom Mittelalter bis zum Frühbarock. In jedem Workshop werden andere Tänze erlernt.

 

Leitung: Thomas (Saltatio Burgus)

Juggling Balls

Juggling Balls (© Hanna Nestserava, Street Theatre Juggling balls are usually the first props that beginners attempt to juggle with, due to their simplicity and availability. Additionally, many common types of balls can function as juggling balls for a beginning juggler (such as tennis balls or baseballs). Most novice jugglers often spend much time learning how to juggle three balls before moving on to other juggling props.

Bälle sind in der Regel die ersten Requisiten für die Anfänger, die versuchen mit Bällen zu jonglieren, da ihre Einfachheit und Verfügbarkeit dies ermöglicht. Darüber hinaus können viele gängige Arten von Bällen als Jonglierbälle für einen anfänglichen Jongleur (wie Tennisbälle oder Baseball) fungieren. Die meisten Anfänger-Jongleure verbringen oft viel Zeit damit zu lernen, wie man drei Bälle jongliert, bevor er auf andere Jonglier-Requisiten wechselt.

Der Workshop wird in englischer Sprache abgehalten!

Leitung: Mikita (Street Theatre "Vir")

Mittelalterlicher Stockkampf

Stockkampf (© 2016, Christian Müller)Der Stock ist eine der ältesten Waffen überhaupt und bei richtigem Einsatz äußerst effektiv. In fast jeder Kultur und Epoche haben sich Kampfstile mit dem Stock entwickelt. Wir vermitteln euch hier den grundlegenden Umgang mit dem Stock als Waffe und werden auch eine kleine Kampfsequenz einüben.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Für Trainingswaffen sorgen wir. Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Leitung: Christian (Fechtschule "Solve et Coagula")

Poi Workshops

In drei Terminen erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bewegungen des Poispielens. Beim »Poi für Anfänger« werden die Grundlagen gelernt. Danach kommt »Poi mit Vorkenntnissen«. Hier werden die Grundlagen gefestigt und erweitert. Am letzten Tag findet dann »Poi für Mittelstufe« statt und hier werden Techniken gelernt, die das Poispielens richtig beeindruckt.

Workshop 1 (Poi1): Poi für Anfänger

Poi (© 2016 Christian Müller)Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in die Geschichte des Poitanzes und geben eine kleine Materialkunde: welche Poiarten gibt es,wofür ist welche Art geeignet, auf Wunsch werden Tipps zum Selbstbau von Poi gegeben.

Wir erarbeiten Grundbewegungen des Poispielens, beginnend mit der Einführung der verschiedenen Ebenen und ersten Bewegungsmustern. Dabei gehen wir auf die individuellen Fähigkeiten der Kursteilnehmer ein.

Poi werden für den Workshop von uns zur Verfügung gestellt, können aber auch gerne selbst mitgebracht werden.

Mindestalter 10 Jahre

Workshop 2 (Poi2): Poi für Anfänger mit Vorkenntnissen

Poi (© 2016 Christian Müller)Wer schon Grundkenntnisse des Poispielens beherrscht oder den Anfängerworkshop besucht hat ist hier genau richtig. Wir konzentrieren uns vor Allem auf die Übergänge zwischen den einzelnen Figuren, stellen Schrittkombinationen vor und begleiten auf dem Weg zum eigenen Poitanz - auch mit nur wenigen Grundbewegungen kann dieses Ziel erreicht werden.

Poi werden für den Workshop von uns zur Verfügung gestellt, können aber auch gerne selbst mitgebracht werden. Bei mehr als 10 Anmeldungen stehen 2 Kursleiter zur Verfügung.

Mindestalter 12 Jahre

Workshop 3 (Poi3): Poi für Mittelstufe

Poi (© 2016 Christian Müller)Je nach Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer beschäftigen wir uns mit verschiedenen weiterführenden Poitechniken und lernen wie man diese sinnvoll kombiniert.

Wer den Workshop 2 besucht hat wird hier viele weiterführende Bewegungsmuster finden. Gerne gehen wir auch auf Themen wie Bühnenpräsenz, Ausdruck und das Spiel mit dem Feuer ein.

Poi werden für den Workshop von uns zur Verfügung gestellt, können aber auch gerne selbst mitgebracht werden. Bei mehr als 10 Anmeldungen stehen 2 Kursleiter zur Verfügung.

Mindestalter 15 Jahre

Leitung: Seraphia

Zwei Hände, zwei Waffen - Historisches Fechten mit Schwert und Buckler

Fechten (© 2016, Christian Müller)In diesem Workshop lernt ihr grundlegende Techniken im Umgang mit Schwert und Buckler. Buckler sind ca. 30 cm kleine Rundschilde, die im Mittelalter bei Fusskämpfern weit verbreitet waren. Ob für Duelle, Raubüberfälle, Plünderungen oder Schlachten, Einhandschwerter und Buckler waren auf Grund ihrer Handlichkeit überall einsetzbar.

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Wir trainieren mit Holzwaffen (werden von uns gestellt). Wer ein eigenes Einhandschwert oder sogar einen Buckler besitzt, darf diese gerne mitbringen. Für das Training sind bequeme Kleidung und evtl. etwas zu Trinken angebracht. Da wir hier Kampfsport betreiben, bitten wir euch, trotz Festvalstimmung nüchtern zu erscheinen. Offensichtlich betrunkene Teilnehmer müssen wir leider aus Sicherheitsgründen ausschließen.

Zudem bringt ihr bitte zu Workshopbeginn die unterschriebene Haftungsausschlusserklärung und für Minderjährige zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern mit. Der Workshop ist für Kinder ab 12 geeignet.

Leitung: Christian (Fechtschule "Solve et Coagula")

 Seitenanfang

 

Musik

Bodhran

Markus Pede (© 2016 Christian Müller)Nicht ohne Grund wird die Bodhran als „Herzschlag“ des Irish Folks (irish traditional music) bezeichnet. Mit ihr wird der Rhythmus vorgegeben und wenn die Bodhran geschickt eingesetzt wird, verleiht sie dieser schönen Musik die richtige Würze.

Wer nun schon immer einmal eine Bodhran ausprobieren wollte, oder das Spielen dieses Instrumentes erlernen will, ist bei diesem Workshop genau richtig.

Genauer gesagt richtet sich dieser Workshop an alle die mit der Bodhran neu anfangen wollen und hierzu den richtigen Einstieg suchen.

Im Workshop selbst werden neben einer kurzen Einführung, woher dieses Instrument überhaupt kommt, die Grundlagen des Spielens vermittelt.

Angefangen mit der Haltung der Bodhran und des Tippers (Schlägel), bis hin zum Zusammenspiel mit anderen Musikern werden u.a. auch die zwei Rhythmusarten Jig (6/8) und Reel (4/4) erklärt und auch erste Schlagmuster, sowie Betonungen dazu vermittelt.

Da man für das Spielen der Bodhran keine Notenkenntnisse benötigt, ist ein wenig Taktgefühl und Freude an der Musik das einzige was man mitbringen kann.

Auf ein Leihinstrument wird eine Gebühr von 10,00 € erhoben.

Leitung: Markus Pede (ClanMakeNoise)

Didgeridoo für Anfänger

Didgeridoo (© 2016, Winfried Zühlke)Dieser Workshop ist für Anfänger gedacht, die auch einmal Didgeridoo spielen möchten bzw. das Instrument ausprobieren will. Auf verständliche Weise wird erklärt und geübt, wie der erste Ton entsteht. Danach werden Möglichkeiten der Tonerzeugung und Variationen des Tons probiert.

  • Wie setze ich das Didgeridoo an?
  • Wie blase ich in das Instrument?
  • Wie erzeuge ich Rhythmus?
  • Welche Töne kann ich erzeugen?

Diese und andere Fragen werden im Workshop beantwortet.
Es wird für jeden Teilnehmer ein Instrument gestellt. Eigene Instrumente sind willkommen.

Leitung: Winfried (Zehlendigj)

Drehleier

Drehleier (© 2016 Christian Müller)Heute ist die Drehleier aus der modernen Folk- und Mittelaltermusik kaum mehr wegzudenken.
Bands wie OMNIA, ELUVEITIE oder FIOLKA schätzen die klanglichen Möglichkeiten und den einzigartigen Sound.

Wer eine Drehleier nicht nur aus der Entfernung betrachten möchte, hat hier die Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen.
Anhand eines einfachen Stückes werdet ihr die Grundtechniken des Melodiespiels, sowie deren rhythmischen Begleitung auf der Schnarre kennenlernen.
Auch Teilnehmer der vergangenen Jahre werden voll auf ihre Kosten kommen

Notenkenntnisse oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Instrumente könnt ihr euch direkt bei Alex für 10,00 € ausleihen.

Leitung: Alex (Fiolka)

Dudelsack

Dudelsack (© 2016 Christian Müller)Auch dieses Jahr bietet Alex seine beliebten Dudelsackworkshops auf dem Festival Mediaval an.

„Was, du spielst Dudelsack? Trägst du dann auch einen Kilt?“
Keine Sorge. In diesem Kurs müsst ihr nicht im Röckchen erscheinen.

Dieser Kurs soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich selbst einmal am Dudelsack auszuprobieren. Gespielt wird hier auf sogenannten „Hümmelchen“. Das sind leisere Instrumente, die sich, aufgrund ihres geringen Spieldrucks, besonders zum Erlernen des Dudelsackspielens eignen.
Neben der korrekten Blastechnik beschäftigen wir uns mit einfachen Melodien und beantworten u.a. die Frage, warum der Kilt in diesem Workshop zuhause bleiben durfte.

Nach dem Kurs besteht zudem die Möglichkeit, euer Workshophümmelchen käuflich zu erwerben.

Instrumente könnt ihr euch direkt bei Alex für 10,00 € ausleihen.

Weitere Informationen hierzu bekommt ihr, auch vorab, per Email bei Alex: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leitung: Alex (Fiolka)

Guda Drum (Einzelunterricht!)

Guda mit Rob van BarschotDie Guda Drum ist ein einzigartiges Instrument, das ein Hybrid aus Klangzungen und Halbschalen ist. Die besonderen Klänge erhält man durch die verschiedenen Klangzungen dieses Instruments.

Diese Klangtrommeln werden oft zur Entspannung, zur Meditation oder zum Yoga als relaxende Klanggrundlage eingesetzt. Besonders die einzigartigen Obertonfähigkeiten des Instruments sorgen für unvergessliche, intensive Klangerlebnisse bei einfacher Spielbarkeit. Kein Wunder, dass die Guda Drum auch in diversen Therapien Verwendung findet.

Rob benutzt diese Guda Drum bei ThunderCrow und bei Solo-Stücken. Bei dem Einzelunterricht von Rob könnt ihr die Grundlagen dieses bezaubernden und melodischen Instruments erlernen. Unterrichtsdauer: 30 Minuten.

Leitung: Rob van Barschot (Omnia)

Irish Bouzouki

Irish Bouzouki (© 2016 Markus Pede)Die Irish Bouzouki ist aus der neuzeitlichen Mittelalter-, Folk- und Folk Rock Musik schon längst nicht mehr wegzudenken. Auch in der traditionell irischen und griechischen Musik ist sie ein fester Bestandteil. In diesem Workshop erfahrt ihr die Grundlagen dieses fantastischen Instruments und euch werden erste Strumming (Anschlag-) Techniken, wie z.B: Double Stop Runs, näher gebracht.

Und ich zeige euch eine einfache Begleittechnik für hunderte Songs, Jigs und Reels. Darüber hinaus gebe ich euch erste Einblicke ins Melodienspiel.

Notenlesen ist nicht erforderlich.

Verfügt ihr schon über eine Irish Bouzouki, Geierleier, Cister, könnt ihr diese sehr gerne mitbringen. Habt ihr noch keine, ist das gar kein Problem. Lasst es mich wissen. Ich bringe mehrere zum Workshop mit. Anschließend werde ich versuchen all eure Fragen zu beantworten.

Auf ein Leihinstrument wird eine Gebühr von 10,00 € erhoben.

Leitung: Armin von Brühl-Rauls

Maultrommel für Anfänger

Maultrommel (© 2016 Winfried Zühlke)Dieser Workshop richtet sich an Anfänger. Jeder hat sie schon einmal gehört, die Maultrommel. Aber wie wird sie gespielt ? Dieser Workshop zeigt einem, wie man die Maultrommel richtig hält und spielt. Verschiedene Arten von Maultrommeln werden vorgestellt.

  • Wie setze ich die Maultrommel richtig an?
  • Wie erfolgt das Anspielen?
  • Wie erzeuge ich einen Rhythmus?
  • Wie spiele ich mit Obertönen?
  • Besondere Spieltechniken

Diese und andere Fragen werden im Workshop beantwortet.
Es wird für jeden Teilnehmer ein Instrument gestellt. Eigene Instrumente sind willkommen.

Leitung: Winfried (Zehlendigj)

Mittelalterlicher Gesang - Bordune - Pilgergesänge

Sigi/Syrah (© Severin Schweiger)In diesem Workshop führt euch Sigi/Syrah in den mittelalterlichen Gesang ein. Am Anfang des Workshops stehen Stimmübungen. Sigi arbeitet dabei mit inneren Bildern, Atem und Körper, wodurch jede Stimme bereichert und erweitert wird. Wir üben mittelalterlichen Bordungesang und erleben dessen magisch intensiven Klang. Anschliessend lernen wir ein mittelalterliches Pilgerlied und erfahren viel Interessantes über die Musik des Mittelalters.

Leitung: Sigi (Estampie & Qntal)

 

 

Tin Whistle

Tin Whistle mit Ella (© Borkh Photography)Die Tin Whistle stammt ursprünglich von den britischen Inseln und gehört in Irland auch heute noch zu den verbreitetsten Instrumenten. Ihren unverwechselbar hellen Klang hört man allerdings schon lange nicht mehr nur auf Irish Folk Sessions: Auch in der Mittelalter- und Folkrockszene hat die kleine Blechflöte in den vergangenen Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt und gehört mittlerweile zum Standardinstrumentarium bekannter Bands wie Subway to Sally oder Eluveitie.

 

Tin Whistle mit Ella (© 2016 Christian Müller)Workshop 1 (TwA1) + 2 (TwA2): Tin Whistle für Anfänger

In diesem Workshop lernt ihr anhand eines einfachen irischen Instrumentalstücks die Grundlagen des Melodienspiels. Außerdem lernt ihr ein paar einfache Verzierungen kennen, mit denen ihr den charakteristischen Klang der Tin Whistle eindrucksvoll zur Geltung bringen könnt.

Notenkenntnisse sind in allen drei nicht erforderlich!
Leihinstrument (Tin Whistle der Marke Generation in D) für 5,- €

 

Tin Whistle mit Ella (© 2016 Christian Müller)Workshop 3 (TwB1): Tin Whistle der Aufbau-Workshop

Dieser Aufbaukurs knüpft an den Workshop Tin Whistle 1 bzw. 2 an. Die bereits erlernten Grundtechniken des Melodiespiels werden anhand eines weiteren Instrumentalstücks vertieft. Zusätzlich lernt ihr Verzierungen und Triller kennen, mit denen ihr jedem Song ein unverwechselbar „irisches“ Flair verleihen könnt.

Notenkenntnisse sind in allen drei nicht erforderlich!
Leihinstrument (Tin Whistle der Marke Generation in D) für 5,- €

Leitung: Ella (FuchsTeufelsWild und Tir Nan Og)

 Seitenanfang

 


zurück